Elektrogeräte auch im Alter nutzen
Das Leben im Alter wird nicht einfacher. Mit den Jahren lassen die Sinnesleistungen langsam nach, wodurch es immer schwieriger wird, den Alltag selbstbestimmt zu gestalten. Vielfach sind es die kleinen Dinge, die jeden Tag erneut Probleme bereiten oder Gefahren im eigenen Heim auftauchen lassen. Gerade die Bedienung von Elektrogeräten im Haushalt kann zum unüberwindbaren Hindernis werden, wenn das Sehen und Tasten immer schwerer fällt.
War es früher kein Problem die richtigen Tasten auf dem Telefon zu treffen oder schnell die Waschmaschine anzustellen, so bereiten solche Tätigkeiten alternden Mitbürgern häufig große Schwierigkeiten. Je kleiner Knöpfe und Tasten sind, umso schwerer fällt es, diese zu bedienen und je öfter muss man Hilfe in Anspruch nehmen. Schlimmstenfalls droht bei nachlassenden Sinnesleistungen der Verlust der Selbstständigkeit und das Leben im Heim oder im betreuten Wohnen.
Auch Großgeräte bereiten Probleme
Wer dieses Szenario vermeiden möchte, der sollte frühzeitig reagieren. Das heißt natürlich nicht, dass man bereits mit Mitte dreißig seine Wohnung seniorengerecht einrichten muss. Wer jedoch die ersten Anzeichen des Alters spürt, sollte sie ernst nehmen.
Denkt man bei problematischen Geräten nur an das Telefon oder die Fernbedienung für den Fernseher, so liegt man falsch. Auch große Elektrogeräte wie Spülmaschine oder Waschmaschine haben ihre Tücken. Häufig sind die Bedienelemente klein und schwer zu drücken oder zu drehen. Auch die Beschriftung und die Größe des Displays können zum Problem für den Benutzer werden. Gerade bei solch langlebigen Produkten sollte man daher frühzeitig auf bedienerfreundliche Geräte setzen. Häufig ist es sogar so, dass solche Waschmaschinen und Geschirrspüler billiger sind als komplexe Geräte und so profitieren vorausschauende Konsumenten doppelt.
Kleine Tasten machen das Leben schwer
Aber nicht nur bei den Großgeräten lauern Hindernisse. Gerade die Bedienung des Telefons ist häufig ein Problem für Senioren. Der Rufton ist nicht laut genug, das Display und die Tasten sind zu klein und der Anrufer ist nur leise zu hören. Inzwischen haben viele Hersteller auf dieses Problem reagiert und bieten spezielle Telefone für Menschen mit eingeschränkten Sinnesleistungen an. Die Tasten sind so groß, dass sie auch mit motorischen Problemen gedrückt werden können, der Rufton und das übertragene Signal sind laut genug und auch das Display ist so gestaltet, dass es gut abgelesen werden kann. Für unterwegs gibt es ähnliche Produkte als Mobiltelefon, hierdurch wird die Sicherheit auf Spaziergängen und beim Einkauf gewährleistet.
Beim Entertainment haben sich durch den Fortschritt der Technik in den letzten Jahren viele Probleme gelöst. Die Fernseher sind größer geworden, sodass man auch bei Problemen mit den Augen besser sehen kann. Auch die Lautsprecher haben sich verbessert und gewährleisten einen klaren Klang. Da die meisten Hersteller bei ihren Fernbedienungen aber kaum auf Senioren Rücksicht nehmen, empfiehlt sich der Kauf einer extra Bedienungseinheit. Es gibt Modelle mit lediglich sechs großen Tasten, sodass man nicht von den vielen Funktionen und kleinen Knöpfen verwirrt wird.